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Brief an unsere Kindertagespflegepersonen


Die Kindertagespflegepersonen des VAMV NRW leisten gerade einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der Infratruktur – unsere Teamleiterin Tanja Bräsen und all unsere Fachberater*innen danken sehr dafür und hoffen, dass wir auch in Zukunft auf unsere Tagesmütter und Tagesväter zählen können. Wir können uns vorstellen, dass die Flut an Informationen an den Nerven zerrt und die Situation für alle im Moment wirklich nicht einfach ist. Politik und Jugendamt tagen quasi täglich, um auf alle neuen Entwicklungen zu reagieren. Die Situation ist und bleibt dynamisch, doch wir bemühen uns, unsere Kindertagespflegepersonen immer zeitnah auf den aktuellen Stand zu bringen.

Alle entstehenden Fragen richten Sie bitte direkt an Ihre Fachberatertin/ Fachberater (Es gelten die üblichen Mailadressen und Telefonnummern. Kolleginnen im Homeoffice haben Zugriff auf ihre Mails und auch auf die Telefone). Ihre Fachberaterin/Fachberater nimmt sich Zeit für alle Fragen und klärt schwierige Sachverhalte in Rücksprache mit der Teamleitung und dem Jugendamt ab.

Bleiben Sie gesund und optimistisch!

Am Sonntag erreichten uns ein Schreiben von Minister Dr. Stamp. Uns ist es sehr wichtig, dass unsere Kindertagespflegepersonen diese Informationen zur Kenntnis nehmen und auch entsprechend an die Eltern weiterleiten. Es gilt in jedem Fall gut abzuwägen zwischen dem Anliegen des Infektionsschutzes und dem Anliegen, die wichtige Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Anbei einige wichtige Auszüge aus den Briefen:

„Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung am vergangenen Freitag entschieden, dass ab dem 23.03.2020 jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat.

Diese Entscheidung haben wir uns nicht leichtgemacht. Es galt abzuwägen, dass zunehmend Hilferufe, insbesondere aus dem Gesundheits- und Pflege-, aber auch aus anderen Bereichen, an uns herangetragen wurden. Vor Ort wird dringend Personal benötigt, um die notwendigen Dienste aufrechterhalten zu können. Gleichzeitig gilt natürlich weiterhin, alles zu tun, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Wir appellieren deshalb heute mit einem gesonderten Elternbrief auch noch einmal an alle Eltern, aus Infektionsschutzgründen die Inanspruchnahme dieser Neuregelung auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.

An die Arbeitgeber appelliere ich zudem sehr genau und kritisch zu prüfen, ob Eltern derzeit für die Arbeit vor Ort wirklich unabkömmlich sind oder ob andere Lösungen ermöglicht werden können. (Ministerbrief an Personal und Träger).

In dem Elternbrief des NRW-Familienministers heißt es: „Wir appellieren gleichwohl an alle Eltern: Aus Infektionsschutzgründen sollte die Inanspruchnahme dieser Neuregelung auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt bleiben. Bitte bringen Sie Ihre Kinder nur dann in die Kindertageseinrichtung oder die Kindertagespflege, wenn Sie die Betreuung wirklich nicht selbst wahrnehmen oder anderweitig verantwortungsvoll – nach den Empfehlungen des RKI – organisieren können. 

Tragen Sie zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus bei, indem Sie die Kinderzahl in den Betreuungsgruppen nicht größer machen als unbedingt erforderlich. Beachten Sie auch das mit jedem zusätzlichen Kontakt außerhalb der Familie steigende Infektionsrisiko für Ihr Kind und Ihre Familie. Bitte denken Sie auch an die Gesundheit und das Wohl der Betreuerinnen und Betreuer in den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege.“ (Elternbrief Nr. 3)

Anbei erhalten Sie eine neue Arbeitgeberbescheinigung mit Begleittext, die von nun an die alte ablöst. Alte Arbeitgeberbescheinigungen, die Sie bereits erhalten haben, behalten ihre Gültigkeit.